Sonntag, 2. Januar 2022

01.01.2022 - Klima

Klimadiskussion

Von Dr. Christian Sand
 
Das Klima verändert sich. Was sind die Ursachen? Wer bestimmt die Diskussion und wer profitiert von der einseitigen Darstellung? Und warum wurden keine praktischen Vorkehrungen gegen Extremwettereignisse getroffen? 
 
Die Klimadiskussion konzentriert sich einseitig auf die Rolle des CO2. Man hat den Eindruck, als hätten viele Leute im Chemieunterricht der Mittelstufe nicht aufgepasst. Das falsche Argument besteht darin, das CO2 als Ursache für alle negativen Klimaveränderungen haftbar gemacht wird. Dabei wird unterschlagen, dass das CO2 der Baustein des Lebens ist. Für Pflanzen gehört das CO2 zu den überlebenswichtigen Elementen.
 
 Wenn der CO2-Gehalt in der Luft zunimmt, dann wachsen Bäume und Nutzpflanzen wie Reis, Roggen, Weizen besser und es kommt zu größeren Ernteerträgen. Damit könnten auch die Preise dieser Lebensmittel sinken. Dieselbe positive Wirkung des CO2 macht sich z.B. bei Tomaten und ihrem Vitamin- A-Gehalt und bei Orangen beim Vitamin-C-Gehalt bemerkbar. Der amerikanische CO2-Experte Craig Idso hat diesen Zusammenhang nachgewiesen.
 
Bei zunehmendem CO2-Gehalt in der Luft nimmt nicht nur die Quantität der Anbaufrüchte zu, auch ihre Qualität wird verbessert. Diese Forschungsergebnisse sind teilweise schon lange bekannt. Warum werden sie in den Medien nicht kommuniziert? Warum wird das CO2 zum „Klimakiller“ verfälscht und seine überlebenswichtige Aufgabe unter den Tisch gekehrt? Wo wird erklärt, dass man das CO2 benötigt, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen? Liegt es daran, dass viele Leute in Europa gar nicht mehr wissen, was Hunger bedeutet, weil sie eher an Verfettung als an Abmagerung sterben? Wo bleibt die Verantwortung der Medien, wenn es um die Wahrheit in der Klimadebatte geht? Können sie nur mit den Wölfen heulen oder nur mit den Schafen blöken?
 
Dabei würde mehr wissenschaftliches Denken zeigen, dass man zwar natürlich praktische Klimaschutzmaßnahmen treffen muss, aber der Zeithorizont nicht alarmistisch verengt werden darf. Unzulässige Vereinfachungen und Übertreibungen mögen zwar den Karrieren der Aktivisten nützen, für die Gesellschaft sind sie eher schädlich und zudem unwissenschaftlich und für die Menschen mit durchschnittlichem Einkommen teuer. 
 
Eine zweite besondere Einseitigkeit der Klimadebatte besteht darin, dass man die Klimageschichte der Jahrtausende nach der letzten Eiszeit ausblendet. Von dem Forscher E. Bond wurde mit Sedimenten aus dem Nordatlantik nachgewiesen, dass das Klima in Zyklen von 600 bis 1000 Jahren schwankt. Diese Zyklen passen gut mit der historischen Zeit zusammen. Seit 1850 leben wir in einer Warmzeit. Davor gab es die „Kleine Eiszeit“ von ca. 1350 bis 1850. Und davor breitete sich die Mittelalterliche Warmzeit von ca. 800 bis 1350 aus. 
 
Die Völkerwanderung von 400 bis 800 n. Chr. fiel in eine Kälteperiode und die Römerzeit von ca. 300 v. Chr. bis 400 n. Chr. fand in einer Warmzeit statt. Wollen wir zurück in die kleine Eiszeit mit schlechten Ernten und vielen Kältetoten?
 
Unsere jetzige Warmzeit begann also um 1850 und wird vielleicht um 2400 enden. Die Gründe für diese Zyklen sind von der Klimawissenschaft keineswegs geklärt. Von diesen Gründen ist das CO2 nur ein Grund. Die vielen anderen Zyklen wie die Ozeanzyklen und die Sonnenzyklen tauchen in den Medien kaum oder gar nicht auf. Stattdessen wird die Öffentlichkeit durch selbsternannte Experten in einen Rausch des Alarmismus versetzt. Wo bleibt der Beitrag der Medien zu einer sachlichen Aufklärung?

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