Einfach nur widerlich?
Die stellvertretende SWR-Chefredakteurin Marieke Reimann findet es „widerlich“, wenn private Medien mit ihrer Corona-Berichterstattung im Netz „Abos generieren“. Ihre Aussage ist exemplarisch für die grassierende Abgehobenheit im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Marieke Reimann, die „Zweite Multimediale Chefredakteurin“ beim öffentlich-rechtlichen SWR (unbereinigtes Jahresergebnis 2019: minus 109 Millionen Euro), ereiferte sich gerade über einen Artikel auf der Webseite des „Spiegel“, der verrät: „Was sollte ich tun, wenn meine Corona-Warn-App rot wird?“
Reimann twitterte, man solle solche Artikel nicht hinter eine Bezahlschranke stellen. Denn: „Grundlegende Infos als Bezahlinhalte anzubieten und darüber Abos zu generieren, ist einfach nur widerlich.“ Nicht nur die Wortwahl Reimanns ist völlig daneben, ihre Kritik offenbart auch eine irritierende Selbstgerechtigkeit. … WELT
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen