Beide - Russen und Ukrainer - pflegten hier ein gutes Verhältnis miteinander. „Ich fühle mich mehr wie ein Slave“, sagt Yura. Im Gespräch wird deutlich, dass er sich nicht die Sowjet-Zeiten zurückwünscht. Er beharrt auf das Selbstbestimmungsrecht beider Länder. Auf die dennoch trennende Grenze und die Kriegssorgen des Westens angesprochen, reagiert er dennoch sichtlich genervt. „Würdest du deinen Bruder bekämpfen?“, fragt er zurück, bevor er das Gespräch abbricht. Eine großflächige Invasion durch Russland sei für ihn undenkbar. Später kommentiert er lautstark durch den Raum: „Wieso mischen sich Deutschland und die NATO eigentlich hier ein?
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