Kriegsunterhaltung
Beim Ukraine-Krieg kann mittels eines Qualtinger-Zitat („gehen wir heute wählen oder Wildwest im Kino“) heute locker gesagt werden:
Entweder sich neueste Krieg-Nachrichten frisch präsentiert anschauen ... in TV-Filmchen … mit echten Ruinen und fliehenden Menschen und Leichen auf Straßen … oder mit vielen und langweiligen oder interessanten Kommentaren/Meinungen/Interviews von Generälen, Politikern aus Regierungen oder Parlamenten ... Journalisten im Studio oder irgendwo in der Ukraine, in Moskau, Peking, Brüssel oder aus USA … und vor Ort berichtend an ihren Mikrofonen krampfhaft klammern...
Oder aber „wirkliche“ TV-Kriege anschauen … nahezu real ... in schönen/grausamen Spielfilmen aus USA oder Europa (sehr modern) … technisch brillant, mit blutigen Schießereien, edel drapierten Verletzungen, zerfetzende Körper durch Tötungen durch Bomben, explodierende Häuser, mittels Dynamit explodierende Brücken, Autos, Flugzeuge und Schiffen … oder Tötungen durch Raketen mittels leise fliegende Drohnen ... irgendwo in Afghanistan, Irak, Syrien oder in Afrika ... demnächst in Ukraine.
Klar - brutale und grausame und blutige Kriege werden durch Fernsehen im bürgerlichen Wohnzimmer oder im PC erst ein schönes und nahezu-reales Erlebnis - bringen den Herstellern viel Geld - und sind Propaganda für Waffenkonzerne ...
Kriegsunterhaltung jeden Tag … rund um die Uhr … im TV …
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