... Als Anregung zum Nachdenken hingegen verteidigte Schauspieler Lars Eidinger seinem Teilnahme an der Aktion. Auf Instagram erläutert er in einem auf Englisch verfassten Text zunächst, warum er als damals 18-Jähriger den Wehrdienst verweigert habe. Bis heute sei er der Meinung von damals, dass „Blut nicht mit Blut abgewaschen werden könne“.
Er selbst habe „keine Idee“, wie dieser Konflikt beendet werden könne, doch dafür würden die Menschen ja auch Politiker wählen, die Lösungsstrategien finden sollten. Demokratie, so der Theater- und TV-Star sinngemäß, forme sich nun mal durch Diskussion, Debatten und auch den Streit. Im Interview mit dem Berliner „Tagesspiegel“ wies Schauspieler Edgar Selge auf seine Sorge hin, dass bei fortgesetzten Waffenlieferungen die Ukraine schwersten Zerstörungen entgegen sehe.
In dem Beitrag, der die Überschrift trägt „Nur Rüstungsproduzenten profitieren von Waffenlieferungen“, sagt Selge zudem: „Meine Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung ist ungebrochen und sie wächst mit diesem Brief. Doch geht es um deren Schutz, und nicht darum, sie in einem Kampf zu unterstützen, in dem am Ende kaum noch einer übrig ist. Wo soll das enden? In einer total zerstörten ukrainischen Landschaft, in der es nicht mehr möglich sein wird, zu leben?“, so der 74-Jährige. ...
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