Donnerstag, 2. Juni 2022

28.05.21022 - Wagenknecht

 „Kalte Marktgläubigkeit, gepaart mit Mittelstandsfeindlichkeit und scheinheiliger Hypermoral: Ein grünliberales Programm beherrscht die deutsche Parteienlandschaft. SPD und Linke akzeptieren das als Avantgarde. Und entfremden sich von ihren Wählern.

Vor allem die Grünen, aber auch prominente Politiker der Union fordern außerdem lautstark eine Verschärfung der Energiesanktionen gegen Russland, insbesondere ein Ölembargo, das die Inflation in Deutschland absehbar weiter erhöhen würde, während es Putin kaum schadet. Immerhin kaufen andere Länder gern das Öl, das wir nicht mehr haben wollen.

Ein schlichter Geist könnte die Wahlergebnisse so deuten, dass die große Mehrheit der Deutschen die Heldensaga vom tapferen Kampf der Ukrainer bis zum endgültigen militärischen Sieg über Russland teilt und für dieses Ziel bereitwillig hohe Kosten, weiter steigende Preise und die mit der Fortdauer des Krieges verbundenen militärischen Eskalationsgefahren in Kauf nimmt. …“

Sarah Wagenknecht in der WELT

Sarah Wagenknecht würde ich sofort wählen … klug, witzig und politisch sehr, sehr wichtig.

Zum Krieg und Frieden in Ukraine:

„Die Welt erkennt einen ungerechten Krieg, wenn sie ihn sieht. Deshalb wurde der unprovozierte Einmarsch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in die Ukraine von so vielen Seiten verurteilt. Doch bei der Aushandlung einer Friedensregelung – dem Schlüssel zur Beendigung der meisten Kriege – muss nicht nur auf Gerechtigkeit geachtet werden, sondern auch auf Stabilität und ein Gleichgewicht zwischen konkurrierenden nationalen Interessen und Ambitionen. Die Frage lautet also: Wie würde ein stabiler Frieden in der Ukraine aussehen? …“ Tagesspiegel

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