Ukraine-Krieg: Amnesty kritisiert ukrainische Kriegsführung
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft der ukrainischen Armee vor, durch ihre Militärtaktik unnötig Zivilisten gefährdet zu haben. Die Soldaten hätten "wiederholt aus Wohngebieten heraus operiert", erklärte Janine Uhlmannsiek von Amnesty International Deutschland unter Berufung auf Untersuchungen der Nichtregierungsorganisation im Kriegsgebiet. Das Kriegsrecht aber verlange von Konfliktparteien, militärische Objekte so weit wie möglich entfernt von zivilen Einrichtungen zu platzieren. Das ukrainische Vorgehen sei "ein Verstoß gegen humanitäres Völkerrecht". Amnesty betonte aber auch: "Gleichzeitig rechtfertigen die ukrainischen Verstöße in keiner Weise die vielen wahllosen Schläge des russischen Militärs mit zivilen Opfern, die wir in den vergangenen Monaten dokumentiert haben." NDR
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