DIALOG zum Krieg CS – JDU - 23.02.2022
JDU: Wahre Kirche?
Was evangelische „Kirchen“, Gemeinschaften und Sekten schon haben, das
will eine kleine römisch-katholische Funktionärsschicht für ihre Kirche
haben:
Frauen als Priesterinnen, lesbisch oder hetero, verheiratet oder geschieden ...
Männer als Priester, schwul oder hetero, verheiratet (mit Mann oder Frau)
geschieden.
All das haben die
protestantischen Gemeinschaften oder die altkatholische Kirche schon
lange ...
Aber die
unzufriedenen Katholiken-Funktionäre wie alle katholischen
Gläubigen haben ja schon die Freiheit eines Christenmenschen ...
sie müssen sich nur entscheiden. Austreten aus der römisch-katholischen Kirche
- und in einen Christen-Gemeinschaft eintreten, in dem sie ihre neue und liberale
Freiheit haben ...
Die katholischen
Kirchen in der dritten Welt lehnen diesen deutschen Weg der Kirche ab ...
Die vom deutschen
Staat finanziell unterstützten christlichen Kirchen haben immer weniger
Mitglieder, ihre Gottesdienste sind nahezu leer ...
Hintergrund: die
grünsozialistischen und liberalistischen und hedonistischen Christen-Gruppen
haben die Kirchen zu einem geistigen Karneval umgestaltet ...
Die Priester und Pfarrer kümmern sich nur noch um ihresgleichen, um Akademiker
... das normale Volk findet in den Kirchen keinen Ansprechpartner mehr ...
Christentum
findet in diesen Kirchen kaum mehr statt, sondern dekadente und heidnische und
satanische Philosophien breiten sich in diesen Kirchen aus ...
Im Vormarsch sind in Südamerika, Asien, Afrika und Europa die Sekten der
Evangelikalen aus den USA, die Schwule und Lesben entschieden ablehnen
...
Die Evangelikalen
sind die Gewinner der wahre Spaltung der christlichen Gemeinschaften ...
Der heilige
Franziskus wollte eine wahre und arme Kirche ... wie es Papst Benedikt XVI. In
seiner Freiburg Rede gefordert hatte für unsere römisch-katholische Welt ...
Die wahre Kirche fragt heute nicht nach der Sexualität seiner Mitglieder, Liebe und Sexualität sind eine göttliche Geschenk ... außer ... die Christen benutzen ihren Sex zur Unterdrückung ihrer Mitmenschen - Kindern, Jugendlichen, Behinderten, Senior-Heimbewohnern, Leichen oder Tieren ...
CS: Hast Du die Wannseekonferenz auf ZDF
Mediathek gesehen?
JDU: Nein… das will ich auch nicht sehen…
Ich lese zu diesem Thema lieber Zeitungsartikel und Bücher …
Und „Life of Pi“ schon gesehen ???
Das ist wichtig …
Ich schaue meine
neue vier DVDs des Oper-Festival in Glyndebourne / GB … Mozarts „Le Nozze Di Figaro“, „Cosi Fan
Tutte“, „Die Entführung aus dem Serail“ und Donizettis „Don Pasquale“ … Ich
habe die „Cosi fan tutte“ eingelegt … geniale Oper … um Verwirrungen der
Gefühle zum schönen Thema Liebe
JDU: Übrigens … das Bombardement auf
Dresden … und zwei Atom-Bomben auf Berlin und Hamburg … warum nicht? …
und kurz danach die Atombomben auf Japan … was wäre danach anders in der
Historie … was wäre heute in der Betrachtung anders? Nichts …
Die historische Betrachtung des Holocaust hat erst in der Sechzigerjahre begonnen
- in USA , Deutschland, Europa und in Israel ….für mich alles diskutierbare
Historie, bitte keine ekelhafte und dumme und unvernünftige und hysterische
Gefühls-Explosionen - das hat nichts mit Vernunft zu tun
CS: Aber Empathie mit den Opfern ist
eine eigene existenzielle Leistung. Sich in die Rolle von Menschen zu
versetzen, die von anderen gequält und verfolgt werden, ist keine abstrakte
Historie, sondern eine Leistung emotionaler Intelligenz.
Dabei sollte man auch Ursache und Wirkung nicht verwechseln.
Sonst landet man im ethischen Nihilismus und alles ist vom
Winde verweht.
Das wäre Nihilismus pur, aber kein menschliches Leben.
JDU: Nein, für die 500.000 Juden um
135 n. Chr. bei Hadrian - da pflege ich
keine Empathie - und für zig Millionen (Gallier, Germanen, etc.) danach auch
nicht … würde ich das behaupten, dann wäre das eine ganz böse Lüge.
JDU: Caesar und die Gallier (Teil 1)
Ganz Gallien? 57 v. Chr. begann Gaius Julius Cäsar einen Feldzug, der ihm den
Weg zur Macht in Rom ebnen sollte. Ziel war es, die gallischen Stämme zu
unterwerfen. Die stolzen und eigenwilligen Gallier lebten vor allem auf dem
Gebiet des heutigen Frankreichs. Als Zeugnis für die damaligen Ereignisse
diente lange Zeit ein Bericht, den Cäsar selbst verfasst hatte. Jetzt begeben
sich Historiker und Archäologen auf die Suche nach der ungeschminkten Wahrheit
über den barbarisch geführten Krieg.
Caesar und die Gallier (Teil 2)
Nach einem jahrelangen gnadenlosen Feldzug hat Cäsar mit seinen Truppen einen
großen Teil Galliens erobert und dabei ganze Stämme vollständig vernichtet. In
dieser für die Gallier eigentlich ausweglosen Situation erwächst dem späteren
Diktator mit dem charismatischen jungen Arverner-Fürsten Vercingetorix
plötzlich ein gefährlicher Gegner. Erstmals sind fast alle gallischen Stämme
unter einem Anführer vereint. Die entscheidende Schlacht um Alesia bringt die
Römer an den Rand der Niederlage.
Von meinem iPad gesendet.
JDU: Ok - wir können uns in unseren
Argumenten nicht treffen … der Fluss ist zwischen uns zu breit. – Deine Argumentation
riecht mit zu heftig nach DDR2-Blockparteien.
CS: Lieber Jürgen, es ist prima, dass wir uns beide für Geschichte
interessieren. Darüber kann man immer sprechen.
Mein Zugang zur Geschichte geht allerdings über die trockenen Fakten hinaus.
Ich betrachte auch die Seele der Menschen. Dazu gehört dann auch Empathie und
Fantasie. Ohne die Einbeziehung der menschlichen Seele bleibt man in der
äußeren
Welt stecken.
Aber die äußere Geschichte ist auch so interessant, dass wir uns weiterhin
darüber unterhalten können.
Nicht in Sackgassen stecken bleiben!
JDU: Lieber Christian ,
ich sah die mächtigen Reiche auf Erden entstehen - Ägypten, Alexander, Persien,
Griechen und Römer … aufgebaut in zig Millionen toter Menschen …ich könnte die
Geschichten der Kriege, etc. bis heute Dir erzählen. Die kennst das … mit
meinem Verstand kann ich diese Geschichten der Menschen nicht kapieren… mit
Naturereignissen oder -katastrophen schon eher… meine Familie kann ihre
Geschichte von 1600 bis heute verfolgen - von Holland, Preußen/ Polen ,
Mecklenburg-Pommern bis ins Ländle - sie haben keinen vernünftigen Friede
erlebt- auch keinen vernünftigen Krieg (bei Dir auch?). Ich als einziger schon
bis heute - Zufall.
Mich haben andere Menschen geprägt ( nicht meine Familie), Menschen, die mir
durch ihre Werke ein Geschenk gemacht haben . … Maler, Schriftsteller, Musiker,
etc.
Allerdings …Mit meiner Liebe zu einem Menschen bestätigt meine Haltung zur
Geschichte.
Ich habe 1983 einen Mann, Schauspieler/Regieassistent, in Hall kennengelernt -
Wolfgang Hammelehle … Bäckerssohn aus Esslingen - für mich die große Liebe.
Jahrelang - Gespräche, Briefe, Oper- und Schauspiel-Besuche, bis 1994…
Wolfgang glaubt , in West-Berlin seine
Karriere gefunden zu haben… ich fand meine Arbeit im Ländle – beim Südfunk,
Zeitungen, Privatradio, etc.
Ich mochte Westberlin damals nicht. Berlin heute auch nicht.
1994 war der Wolfgang für mich weg. Ich suchte ihn - und ich fand
ihn nicht … nicht in Adressbüchern, später im Internet nicht … seit ich dann
als Rentner war, schrieb ich Briefe und Mails zu Menschen, die Hammelehle
heißen.
Irgendwann bekam ich einen Brief von seiner Mutter- und sie schrieb mir
sehr kurz, dass der Wolfgang Hammelehle 1998 an hiv in Berlin gestorben
sei - in einer HIV-Wohngemeinschaft.
Ich schrieb an die Stadt Esslingen, nach verschiedenen TV-Sendern … ich bekam
Antworten. Ich war wie nicht mehr in mir - in meiner Trauer. Aber…
Meine Trauer war nur meine Trauer, meine Liebe für ihn war auch nur meine
Liebe …
Bei vielen Menschen war er schon lange vergessen … selbst seine Mutter wollte
mit mir nicht mehr über ihren Sohn sprechen …
Ich habe diesen Trauer-Schock ganz langsam in mir umgewandelt … in eine
Liebe-Erinnerung, die nur mir gehört … Ich habe den Wolfgang zu mir genommen -
wie in meinem täglichen Wald durch mein Denken - wie eine Kommunion.
Meine Liebe zu ihm ist für mich insofern ewig …
Alles andere ist sekundär …
Ich bin wahrlich
kein Nihilist - allerdings ohne ein lebendige Liebe …
Das war eine Liebe, eine wahrliche liebe, die einzige in meinem Leben -
wie ein Blitz eingeschlagen … bis heute … der Sex war schön, aber in
dieser Liebe sekundär … deshalb - diese Liebe dauert schon von 1984 bis heute …
Wolfgang Hammelehle hatte niemanden mit seiner tödlichen Krankheit
„belästigt“ - vor allem Menschen, die er liebte .. er war immer sehr konsequent
in seinem Denken und Handeln … fast wie in einem guten Roman oder Schauspiel
CS: Und was ist jetzt mit Putin und
der Einmarsch in der Ukraine?
Was machen jetzt unsere großen Staatsmänner?
JDU: Oskar Lafontaine:
Am Freitag sagte
die Professorin für internationale Politik an der New School in New York, Nina
Chruschtschowa, im "Stern": „Ich bin zutiefst überzeugt, dass es
keine Invasion geben soll und geben wird. Ich kann mich wahnsinnig täuschen.
Aber wie ich Russland kenne, gibt es für Moskau keinen Grund, einen Krieg zu
wollen. Für mich sieht es nach einer gezielten US-amerikanischen Kampagne aus.
Die Entwicklungen der letzten Wochen erinnern in erschreckender Weise an das
Vorspiel des Irak-Krieges. Damals machten die USA die Welt glauben, Saddam
Hussein verfüge über biologische und chemische Massenvernichtungswaffen, was
sich als Lüge entpuppte. Jetzt beschwört man die Gefahr einer russischen
Invasion in die Ukraine herbei.“ (Siehe Interview im „Stern“: https://www.stern.de/politik/ausland/russland-expertin---die-usa-haben-groesseres-interesse-an-einer-russischen-invasion-als-putin--31632222.html )
Die US-Waffenindustrie reibt sich mittlerweile die Hände, hat sie doch gerade
erst wieder den Polen für sechs Milliarden Dollar Panzer verkauft. Und während
Europa zum eigenen Schaden und vor allem zum Schaden Deutschlands Sanktionen
verhängt, vergrößern die USA fröhlich ihren Handel mit Russland und kaufen vor
allem Öl. Warum hat Scholz, als Biden lächelnd erklärte, im Falle eines
russischen Angriffs werde Nordstream 2 stillgelegt, nicht sofort erklärt:
Darüber entscheidet Deutschland, aber ich bin sicher, dass Sie Herr Präsident,
was die russischen Öllieferungen angeht, dann mit gutem Beispiel vorangehen
werden?
Hätte Anne Will doch Nina Chruschtschowa in ihre Sendung gestern eingeladen. Es
wäre spannend geworden, zumal die US-Professorin nicht so leicht als
„Putin-Versteherin“ verunglimpft werden kann. So vertraten die
EU-Kommissionspräsidentin Von der Leyen, der SPD-Vorsitzende Klingbeil, der
CDU-Außenpolitiker Röttgen und die Mitarbeiterin der Brookings Institution
Constanze Stelzenmüller die US-Kriegspropaganda. Und Sahra Wagenknecht hatte
die Redaktion die Aufgabe zugedacht, die „Putin-Versteherin“ zu geben.
Die Diskussion zeigte wieder einmal: Auf die Idee, dass man den Frieden nur
erreichen kann, wenn man die anderen, in diesem Fall die Russen und Putin,
versteht, scheint unter den deutschen Politikern und Journalisten, die sich an
der dauernden Kriegshetze beteiligen, kaum noch jemand zu kommen. Besonders der
neue SPD-Vorsitzende Klingbeil machte den Eindruck, noch nie etwas von der Ost-
und Entspannungspolitik Willy Brandts gehört zu haben, nach der man nur
gemeinsam Sicherheit finden kann, und nicht, wenn man den anderen verteufelt
und seine Interessen nicht ernst nimmt.
Wie sehr große Teile des deutschen Journalismus auf den Hund gekommen sind,
konnte man an den Kommentaren nach der Sendung sehen, in der eine Reihe von
Journalisten, die offensichtlich ihren Beruf verfehlt haben, ernsthaft die
Auffassung vertraten, man sollte Leute wie Sahra Wagenknecht, die dafür werben,
auch die russischen Sicherheitsinteressen zu berücksichtigen, gar nicht mehr
einladen. Als lechzten sie geradezu nach der „Pressefreiheit“ totalitärer Staaten.
Trotz der vielen Kriege, die die USA mit Lügen begonnen haben, ist die
Gehirnwäsche des Pentagon so erfolgreich, dass jede US-Kriegspropaganda von
großen Teilen der Politiker und Journalisten in Deutschland und Europa
kritiklos nachgebetet wird. Sie scheinen nicht mehr zu verstehen, dass die
Russen sich mit demselben Recht dagegen wehren, US-Truppen und -Raketenbasen an
ihrer Grenze zu haben, wie die USA sofort mit Krieg drohen würden, wenn
russische oder chinesische Truppen oder Raketenbasen in Kuba, Mexiko, Kanada
oder Venezuela stationiert würden.
Es ist ein Trost, zu wissen, dass trotz der Kriegshetze von Politikern und
Medien, die Mehrheit in Deutschland anders denkt. 90 Prozent wollen nach einer
kürzlich veröffentlichten Umfrage gute Beziehungen zu Russland. Weil sie
wissen, dass Russland ein europäisches Land ist und Gorbatschows Idee eines
gemeinsamen Hauses Europa nicht vergessen haben. Er hat die deutsche Einheit
ermöglicht und die russischen Truppen aus Deutschland und Europa zurückgezogen.
Und die Älteren erinnern sich noch daran, dass die Russen seit Napoleon immer
wieder überfallen wurden, und dass durch Hitlers Vernichtungskrieg 25 Millionen
Menschen in der Sowjetunion ihr Leben verloren haben.
„Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein“, sagte Willy Brandt einmal.
Dieses Vermächtnis sollte wieder zur Leitlinie der deutschen Außenpolitik
werden.
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CS: Der Westen belügt sich selbst
und lässt sich von Putin belügen.
JDU: Das ist wie 1961 zwischen USA/Kuba
… oder die Irak-US-Lügen
Die Ukraine und Weißrussland waren immer schon Kernländer in Russland … die
Ukraine ist heute USA-Kolonie… wie 1941 eine deutsche Kolonie … siehe der
korrupte Biden-Sohn in der Ukraine
CS: Und was ist zu tun? Sollen wir
russisch werden?
JDU: Russland ist ein Land mit einer
hochstehenden Kultur … mit einer engen Verbindung zu Deutschland … Katharina
die Große, etc.
USA ist ein Land, verseucht vom protestantisches und pietistisches
Kapitalismus - voller Korruption und voller Lügen … USA schafft alle zehn Jahre
ein neues Krieg geschaffen…
Putin ist dagegen ein kluger Mann
CS: Ich halte Putin für einen
Gangster wie Hitler.
Denn er hat wie Hitler einen Großmachtkomplex.
Und wir verschaffen ihm und seiner Oligarchenclique Devisen, indem wir auch
noch sein Gas kaufen.
Wie dumm kann man sein?
Dagegen sind die Dummheit und die Fehler im Westen Kleinigkeiten.
Putins Salamitaktik hat der Westen nicht begriffen ähnlich wie 1938 in der
Studentenkrise.
Jetzt schützen uns nur die französischen und amerikanischen wie auch
englischen Atomboote.
Unterhalb des Atomschirms kann Putin sein Militär als Drohung einsetzen.
Deutschland hat ja fast alles abgebaut.
Der dekadente Westen will diskutieren und erkennt nicht, dass Putin nur die
Sprache der Macht versteht.
Wo bleiben die wirklichen Staatsmänner, die Macht mit Macht beantworten?
Wir im Westen sind die verwöhnten Eloi aus dem Roman von H.G. Wells , die den
brutalen Morlocks gegenüber stehen!
Und die Grünen wollten die Nato abschaffen!
Wie weltfremd muss man sein?
Und an vielen Stellen haben wir Frauen, die diskutieren wollen.
Davor haben die russischen Gangster große Angst!
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