Krieg als Lebenskraft
Karl Marx hat einmal auf „die erhebende Seite des Krieges“ hingewiesen, wie er das nannte: Der Krieg stelle eine Nation auf die Probe, schrieb er: „Wie Mumien augenblicklich zerfallen, wenn man sie der atmosphärischen Luft aussetzt, so fällt der Krieg sein Todesurteil über alle sozialen Einrichtungen, die keine Lebenskraft mehr besitzen.“
Zynisch könnte man sagen, dass der Gedanke klingt, als ob er von Friedrich Nietzsche stamme. Zur „Lebenskraft“ eines Volkes, wie Marx das nennt, gehören auch die Leistungs- und Innovationsfähigkeiten der Wirtschaft.
Welche Rolle spielen in diesem Ukraine-Krieg – neben Kampfeswillen, taktischem Geschick, Opferbereitschaft, Zugriff auf Rohstoffe, Bevölkerungszahlen und -struktur?
Wer auf die Ergebnisse die Kriege in Korea, Vietnam, Afghanistan, Irak oder Libyen betrachtet, der wird feststellen: die Weltmächte (vor allem die USA) haben in den Kriegen die überfallenen Länder zerstört und Millionen Menschen ermordet … und haben diese Kriegen nie als Sieger beenden können.
In Ukraine haben wir heute einen Quasi-Stellvertreter-Krieg - in Wahrheit USA gegen Russland.
Und auch dieser Krieg wird wie nahezu alle Kriege zuvor enden - wie einen Vulkanausbruch oder ein heftiges Erdbeben … eben - wie eine Naturkatastrophe für die Menschen.
Beispiel …der 30 jährige Krieg in Europa -
… danach schufen Menschen, den grausamen Krieg noch im Kopf, in den Ruinen den Barock … siehe auch Napoleon oder Hitler oder Stalin oder Mao … JDU
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